Hintergründe

Lieber Besucher diese Seite, hier beschreibe ich  die Hintergründe für die Notwendigkeit unseres „Persönlichen Überlebenswillen“ unsere Gärten und Landwirtschaftlich genutzten Flächen umzugestalten und auch als „nicht Landbesitzer“ Initiative zu ergreifen. Mein Anliegen ist es mit dieser Seite und meiner Beratung und meinen Kursen all jene zu unterstützen die an der Umsetzung beteiligt sind, Möglichkeiten aufzuzeigen, zu inspirieren und zu ermutigen. Unsere Landschaft kann viele Formen zwischen Garten und Wüste haben es liegt in unserer Hand.

Notwendigkeit und warum?

Unser globales Ökosystem Erde steuert zunehmend auf einem Kollaps zu, was mit einem Massensterben von Lebewesen (auch Mensch) einhergeht. Auch wenn die Menschen in Mittel- und Nordeuropa bisher nur wenig davon zu spüren bekommen haben, wird es auch hier jedes Jahr sichtbarer. Ein zunehmendes Baum, Insekten und Vogelsterben wird wahrgenommen. Einer der größten Faktoren ist unsere Landwirtschaft.  Unsere Böden und damit unsere Lebensgrundlage stecken in einer Krise. Wir haben es in den letzten 100 Jahren geschafft, durch immer größere Maschinen und Technik die Arbeitszeit pro Fläche so zu minimieren, dass ein Mensch viele Hektar allein bewirtschaften kann. Der Preis dafür ist hoch: die Böden haben ihre Lebensschicht (Hummus) größtenteils verloren; das trinkbare Wasser schwindet; viele Bauern finden sich in einer Abhängigkeit von künstlichen Düngern und monopolisiertem Saatgut. Die Landwirtschaft basiert größtenteils auf Erdöl, so dass wir weit mehr fossile Energie verbrauchen als danach an Energie in Form von Lebensmitteln erhalten.

Lösungen für Gärten und Landwirtschaft: (ohne einen Kulturellen und Sozialen Wandel entfalten auch diese nicht ihr volles Potential.) „Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg“ nach Mahatma Gandhi

Dennoch werden Weltweit Methoden und Systeme gezeigt und umgesetzt die viele Menschen auf minimalen Flächen mit gesunder Nahrung versorgen, dabei die Biodiversität erhöhen, Luft und Wasser reinigen, und Humus aufbauen. Aufgrund der Klimawandel-Thematik, einem wachsenden Interesse an Ökologischer Landwirtschaft und Naturschutz sowie den Großflächigen Verlust von Mutterboden gewinnen diese an Bedeutung. Viele dieser Syteme finden in der Regenerativen Landwirtschaft zusammen und bei den meisten sind Bäume ein wesentlicher Bestandteil. Folgende Ansätze seihen hier mit erwähnt:

Permakultur wurde von vielen Menschen (Bill Mollison, David Holmgren, Patrick Whitefield) durch genaue Beobachtung der Lebenszusammenhänge (Ökologie) entwickelt. Sie ist ein Gestaltungssystem,  das auf ökologischen Prinzipien basiert und ressourceneffiziente, produktive, resiliente und nachhaltige menschliche Umgebungen schafft. Permakultur wird genutzt, um gestörte Ökosysteme wieder neu zu beleben, eine Lebensgrundlage für Menschen aufzubauen oder um Gestaltungsvorhaben für Gärten und Landschaften zu entwickeln und umzusetzen. Sie ermöglicht eine optimale Nutzung von Energie, Raum, Sonnenlicht, Wasser und Boden mit maximalen Ertrag, indem die verschiedenen Elemente so platziert werden, dass zwischen ihnen wechselseitig förderliche Beziehungen entstehen.Die Permakulturprinzipien werden heute von einer weltweiten Bewegung in nahezu allen Lebensbereichen angewandt. Sie finden sich dann zum Beispiel in Sozialer oder Finanzieller Permakultur wieder.

Baumfeldwirtschaft oder auch Agroforstwirtschaft ist die Verbindung von Bäumen und Sträuchern, mit Ackerkukulturen (Silvoarable), mit Tierthaltung (Silvopastoral) oder beidem in einem Agrosilvopastoralen Sytem.
Auch in Mitteleuropa waren und sind diese Nutzungsformen durch Streuobstwiesen, Hutewälder und kleinteilige Landwirtschaft seit Jahrhunderten gegeben. Im 21. Jahrhundert verloren sie leider an Bedeutung, bzw. wurden systematisch verdrängt.

Waldgärten sind essbare Landschaften. Sie bieten Lebensraum für viele verschiedene Lebewesen und nähren die Menschen, die ihn pflegen. Aufgebaut sind Waldgärten wie die lichtdurchfluteten Ränder eines Waldes mit Bäumen, großen und kleinen Sträuchern, Stauden und einjährigen Kräutern, wobei alle ausgewählten Pflanzen für den Menschen nährend oder anderweitig nutzbringend sind. Je älter der Waldgarten wird, desto mehr ähnelt er einer natürlich gewachsenen Vielfalt und desto mehr Menschen kann er mit Obst, Kräutern, Beeren, Salat und Nüssen ernähren. Waldgärten gibt es seit Jahrtausenden. In den letzten Jahrzehnten wurden für unsere Klimazone passende Varianten entwickelt und erprobt.

Holistic Grazing Management-  Das „Ganzheitliches Weidemanagment“ wurde von Allan Savory entwickelt und baut auf den Beobachtungen von André Voisín zur Produktivität einer Weidefläche auf. Ein Weltweiter Hummusaufbau auf Grünflächen ist gerade durch umherziehende Tier-Herden oder einem ganzheitlichem Weidemanagement möglich und ist damit einer der Wege um den Zuwachs von CO2 in die Atmosphäre umzukehren und im Boden zu speichern.

Solidarische Landwirtschaften und Biointensiver Gemüsebau

Keyline Design Oberflächengestaltung zur optimalen Wassernutzung: Die Schlüssellininengestaltung ermöglicht die optimale Nutzung von Wasser auf Landwirtschaftlich genutzten Flächen und beugt so Erosion und Dürreperioden vor. Bisher ist ihre Anwendung vor allem in Ariden Klimazonen populär, wobei sie zunehmend auch in Europa an Bedeutung gewinnt und eine „Schlüsseltechnik“ ist, mit der ein wirtschaften selbst auf erodierten Flächen wieder möglich werden kann.

Weiter überaus wichtig für ein gelingen ist meines Erachtens:

Die Genetische Vielfalt in Kulturpflanzen durch den Erhalt alter Sorten und Massenselektion. In der Forstwirtschaft ist dies glücklicher Weise oft schon gegeben.

Politisch eine Anerkennung der ökologischen Grenzen unseres Ökosystems Erde, eine Dezentralisierung für einfachere Lösungsfindungen auf lokaler und Regionaler Ebene und einen Übergang in eine Gemeinwohlökonomie.

Die Nutzung unserer kollektiven Intelligenz über Organisationsformen wie die Soziokratie, oder dem Systemischen Konsensieren, da einige wenige (Entscheidungsträger und Manager) die Schwierigkeiten und Herausforderungen unserer Zeit längst nicht mehr überblicken und bewältigen können.

Sämtliche Friedenstiftende und Verbindende Methoden, und Naturverbindungarbeit, ist für mich als Basis für ein gelingendes Miteinander und für gemeinsames arbeiten unersetzlich.